7 Tipps, wie man Krisen sehr souverän meistern kann

Heute wollen wir so ein bisschen über Krisen sprechen und ich möchte dir gerne 7 Sichtweisen oder kleine Tipps mitgeben, wie man Krisen sehr, sehr gut und sehr einfach meistern kann.

Lass mich direkt beginnen mit…

Tipp #1

Betrachte doch einfach jede Krise als Sprungbrett in ein neues Abenteuer.

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Klingt auf den ersten Blick ein bisschen bescheuert oder verrückt, hat’s aber in sich.

Ich weiß nicht, wie das bei dir ist, aber wenn ich zurückschaue, kann ich sagen, ich hab schon ganz, ganz fette Krisen in meinem Leben erlebt. Im Rückblick betrachtet war jede Krise tatsächlich ein Sprungbrett in ein gewaltiges, neues Abenteuer. In den meisten Fällen ist daraus wirklich was viel, viel Besseres entstanden, wie es vorher einmal war.

Ganz viele von uns haben schon mal erlebt, dass sie von einer großen Liebe verlassen wurden. In dem Moment stellt man sich wirklich vor, dass nie mehr etwas besseres nachkommt. Das waren furchtbare emotionale Schmerzen und man war in einer sehr starken Krise. Im Rückblick betrachtet ist es dann aber so, dass immer etwas Besseres nachkam.

Möglicherweise bist du heute glücklich verheiratet, hast einen tollen Partner. Dir geht es richtig gut. Und dementsprechend war diese Krise damals Sprungbrett und Chance für etwas völlig Neues. Das kannst du auf alle Bereiche übertragen, egal ob Beruf, finanzielle Dinge, Privates oder was auch immer.

Bei mir war es zum Beispiel so, dass ich viermal total pleite war und tatsächlich ist daraus was Gewaltiges entstanden. Und wenn man mich heute fragen würde: „Wenn du die Uhr zurückdrehen könntest, würdest du die Krise dann ausradieren wollen?“, dann müsste ich ganz klar sagen „Nein“. Denn das, was daraus entstanden ist, ist einfach nur großartig. Also jede Krise ist immer auch eine Chance. Du musst nur entscheiden, sie als solche zumindest mal im Ansatz betrachten zu wollen.

Tipp #2

Konfrontiere dich bitte nur mit den Fakten und hör auf, dir Sorgen zu machen.

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Unser größtes Problem ist, wenn wir in Krisen stecken, dass ein Horror Talk beginnt. Wir bauen ein Luftschloss an mentalen Gedanken auf, die uns Angst machen ohne Ende, anstatt bei den Fakten zu bleiben, bei dem, was in der Gegenwart wirklich passiert. Würde uns das gelingen wäre die größte Krise nur halb so wild, denn mit der Gegenwart kommen wir immer klar.

Unsere Probleme sind Vergangenheit und Zukunft. Die Vergangenheit können wir nicht mehr verändern. Die ist ja bereits vergangen und die Zukunft existiert noch gar nicht. Aber was machen wir? Wir stellen uns eine Zukunft vor, die überhaupt noch nicht existiert. Glauben, diesen Mist, den wir uns vorstellen, machen das ganze meistens noch schlimmer, bauschen das auf und haben dann so eine richtig fette Katastrophe, die mit dem Gegenwärtigen nur relativ wenig zu tun hat.

Tatsächlich ist es so, dass 84 % aller Sorgen, die wir uns machen, gar nicht eintreten. Deshalb konfrontiere dich mit den Fakten, verdränge auch nicht, was gerade ist, sondern schau hin, aber bitte sachlich und nicht emotional illusorisch.

Tipp #3

Nimm dir bewusst Zeit, um den Schmerz zu verarbeiten.

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Wenn Du wirklich emotionalen Schmerz erlebt hast, dann bitte nicht unterdrücken, nicht wegdrücken, nicht verdrängen, sondern dann lass diesen Schmerz auch zu. Und zwar so lange, bis es nicht mehr weh tut. Und dann kümmere dich wieder ums wesentliche Dinge.

Tipp #4

Achte auf dein Umfeld, denn das ist jetzt wichtiger denn je.

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Ich habe selber Krisen erlebt und interessant war, dass dieses große Umfeld, das ich damals hatte, auf einmal ganz klein wurde. Ich habe die Erfahrung machen dürfen, dass es nur ganz, ganz wenige Menschen gibt, auf die man sich wirklich verlassen kann, wenn es schwierig wird und man in einer Krise steckt . Und aus den so genannten Hunderten von Freunden sind nachher nur noch eine kleine Handvoll übrig geblieben.

Aber glaub mir, die haben gereicht. Wenn du nur ein ganz kleines Umfeld und Freunde hast, die dir in schwierigen Situationen zur Seite stehen, die dich stützen und die für dich da sind, wenn du sie brauchst, ist das genau das, was in solchen Moment Gold Wert ist. Du brauchst ein Umfeld, das dich stützt.

Das war unter anderem der Grund, warum ich die Primelife Academy gegründet habe. Wir wollen für Menschen da sein, wenn es ihnen schlecht geht. Wir wollen ihnen helfen können und wir wollen eine Gruppe aufbauen, wo sich Menschen gegenseitig helfen. So ist eben auch die Idee dieser Academy entstanden.

Tipp #5

Krisen sind ideal, um sich Ziele zu setzen.

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Wenn du in einer Krise steckt, weißt du spätestens jetzt ganz genau, was du nicht willst. Du weißt, was dich stört. Jetzt geht es darum, eine Entscheidung zu treffen:

  • Wo soll deine Reise denn jetzt überhaupt hingehen?
  • Was willst du denn jetzt verändern?
  • Was soll passieren?
  • Was muss Neues kommen?

Über die Dinge nachzudenken, die bereits sind, wie sie sind, ist keine gute Idee. Also ist es wichtig, eine Vorstellung aufzubauen, wie du dir dein Leben vorstellen möchtest, wie es weitergehen  und was alles Neues kommen soll.

Und das solltest du wirklich tun, denn ein Mensch ohne Ziel ist wie ein Schiff ohne Steuermann. Es strandet oder kentert. Also mach dir Gedanken darüber und schmiede neue Pläne.

Wenn du dein persönliches Ziele kennst, dann kommt…

Tipp #6

Du brauchst einen funktionalen Plan, wie du dein Ziel erreichen kannst, und zwar Schritt für Schritt.

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Du musst die Hindernisse identifizieren, die dich auf deinem Weg ausbremsen können. Du musst schauen, wer dir dabei helfen kann. Jetzt brauchst du einen wirklich funktionalen Masterplan, ein gutes Konzept, wie du dein Ziel häppchenweise erreichen kannst. Und das hilft dir dabei, deinen Fokus auf das zu richten, was kommen soll und nicht auf das, was dir im Moment nicht mehr gefällt. Tja, und dann?

Und zum Schluss…

Tipp #7

Lerne von einer Briefmarke.

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Lerne von einer Briefmarke, denn die bleibt nämlich an einer Sache dran, bis sie am Ziel angekommen ist. Und genau das solltest du tun. Nämlich so lange dein Ziel verfolgen, den Masterplan immer wieder optimieren, bis du dein Ziel erreicht hast, bist du die Krise souverän gemeistert hast.

 

Das sind sieben einfache Tipps, aber glaub mir, die haben es in sich. Und wenn du genau weißt, wie jeder einzelne Schritt funktioniert und du jeden einzelnen richtig machst, dann können dir Krisen nur relativ wenig anhaben.

Ich sage vielen Dank, dass du hier warst. Und wenn du Lust hast, bis zum nächsten Mal.

 

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