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Teile deine Zeit sinnvoll ein, denn das Leben ist nicht unendlich

Zeit, ein ganz besonderes Thema, den man hört ja immer wieder den Satz: “Ich habe keine Zeit, ich habe keine Zeit, ich habe keine Zeit, dafür habe ich keine Zeit.”

 

In Wirklichkeit ist es natürlich so, dass wir eben nicht zu wenig Zeit haben, wir vergeuden nur zu viel davon.

 

Ein großer Teil unserer Zeit vergeht, indem wir blödsinnige Dinge tun, unwichtige Dinge tun, indem wir anderen schaden oder ganz häufig, indem wir nichts Wesentliches tun. Wir verschwenden Zeit, indem wir andere Dinge tun als die, die wir eigentlich tun sollten.

 

Und ganz viele Menschen entschließen sich tatsächlich erst dann richtig zu leben, wenn ihnen der Tod mal auf die Schulter geklopft hat und sie vom Leben mal so richtig furchtbar auf die Backen bekommen haben. Das ist oft der Grund, dass Menschen dann sagen: “Hey, ich hab mein Leben komplett verändert. Ich habe mal angefangen richtig zu leben. Ich habe angefangen, meine Träume zu verwirklichen. Ich habe angefangen was auf die Beine zu stellen, weil ich gemerkt habe, mein Leben ist dummerweise auch endlich.”

 

Und weil es so ist, würde ich mal jedem empfehlen, seine Zeit ein bisschen anders einzuteilen. Und ich erkläre dir einfach mal, wie ich in meinem Leben mit Zeit umgehe. Vielleicht hilft dir das weiter.

 

Solltest du als Unternehmer oder Selbstständiger unterwegs sein, würde ich sogar sagen, es ist fast ein Muss… Du musst mit deiner Zeit besser umgehen können, wie das viele andere tun. Deshalb empfiehlt sich dir die folgende Strategie, die du einfach mal ausprobieren solltest.

 

Nach diesem Modell gibt es insgesamt vier grundsätzliche Kategorien

 

  • Kategorie 1 ist dringend und wichtig. Das bedeutet, es brennt lichterloh. Ich habe überall Brandherde und bin nur noch am Löschen. Das können Krisen oder Konflikte sein. Drängende Probleme, Fristen, Abgabetermine, Projekte, die eine Fertigstellung erfordern, bis zu einem gewissen Zeitpunkt oder Datum. Unfassbar wichtige Besprechungen, die nicht aufzuschieben sind, Aufgaben mit Termin eben. Das sind also all die Aufgaben, die extrem dringend erledigt werden müssen und die super wichtig sind.

 

  • Dann gibt es Aufgaben, die sind sehr wichtig, aber nicht dringend. Darunter fallen die Dinge, wo man präventiv vorbeugen sollte, wo man sich auf etwas vorbereitet, wo man in die Planung geht, wo man sich weiterbilden. Das ist vielleicht nicht so dringend, aber extrem wichtig, um in Zukunft weiterzukommen.

 

  • Die dritte Kategorie, das ist dann nicht wichtig, aber dringend. Also wie zum Beispiel Postsachen erledigen, einige Konferenzen, manche Tätigkeiten, manche dringliche Tätigkeiten, wie einen schönen Prospekt erstellen und Flyer. Ja, sich mit der Freundin unterhalten, die Oma anzurufen. Also Dinge, die gefühlt furchtbar dringlich sind. Aber scheiße, noch mal überhaupt nicht wichtig. Und dafür verbrennen wir übrigens ganz, ganz viel Zeit. “Oh, ich muss jetzt dringend die Lindenstraße anschauen. Ich muss jetzt dringend DSDS anschauen. Ich muss dringend die Serie anschauen.”… Ist total dringend. Muss ich unbedingt sehen, ist aber nicht wichtig, verstehst du? Also dringend und nicht wichtig.

 

  • Und dann haben wir die Kategorie, nicht dringend und nicht wichtig. Und damit meine ich zum Beispiel irgendwelche Wurfsendungen anzuschauen oder belanglose Anrufe zu machen, aus Zeitvertreib stundenlang vor der Glotze zu sitzen, wenn man nichts Blödes zu tun hat. Irgendwo die Zeit eben totzuschlagen mit Dingen, die weder dringend noch wichtig sind. Das sind sogenannte Beschäftigungstherapie und Flucht Aktivitäten vor lauter Langeweile quält man sich auf Facebook rum, macht einen auf Exhibitionismus, beobachtet andere Leute, wie die irgendwas schreiben. Und wenn man dann gar nichts anderes zu tun hat, gibt man irgendwelche eigene stumpfsinnigen Kommentare ab. Hauptsache im Moment das Gefühl haben, mitreden zu können. Das sind also Dinge, die nicht drinnen sind, die nicht wichtig sind, die ohne Bedeutung sind.

 

 

Noch mal die vier Kategorien, damit du sie ein bisschen auf dem Schirm hast.

 

  1. Kategorie: Super dringend und super wichtig.
  2. Kategorie: Nicht dringend, aber wichtig.
  3. Kategorie: Nicht wichtig, aber dringend für uns selber.
  4. Kategorie: Weder dringend noch wichtig.

 

So, und jetzt ist es so, dass wir Menschen uns gerne in Kategorie 1 aufhalten. Dringend und wichtig. Das bedeutet, wir sind nur dabei, Krisenherde zu löschen. Und genau das ist das Problem.

 

Der wichtigste Faktor oder die wichtigste Kategorie wäre “Wichtig, aber nicht dringend”.

 

Denn, wenn ich dieser Kategorie dementsprechend Raum gebe, wenn ich mich vorbereiten, wenn ich in die Planung gehe, wenn ich präventiv vorgehe, wenn ich mich weiter bilde, wenn ich mir ein neues Wissen aneigne, … dann sorge ich dafür, dass die dringenden und wichtigen Sachen gar nicht mehr passieren. Dann muss ich nicht ständig Feuerwehr spielen und die Brände, die ich irgendwann entfacht habe, wieder löschen. Dann habe ich vorgebeugt und habe das Notwendige getan.

 

Und zwei Kategorien, die sollten wir so wenig wie möglich leben, nämlich die dritte und die vierte. Also nicht wichtig, aber dringend und nicht wichtig und nicht dringend.

 

In meinem Leben gab es eine Zeit, wo ich hier alles falsch gemacht habe, was man nur falsch machen kann. Die Dinge, die wichtig gewesen wären, aber nicht ganz so dringend. Die habe ich aufgeschoben. Ich habe mich in die Kategorie nicht dringend und nicht wichtig geflüchtet, habe irgendwelche trivialen Sachen erledigt, habe Flyer erstellt zu einem Produkt, das ich noch gar nicht hatte. Und anstatt das zu tun, was mein Job gewesen wäre, nämlich neue Kunden zu gewinnen, Vorträge zu veranstalten, Marketing zu machen, habe ich mich eben in diesen vierten Bereich buchstäblich geflüchtet und mich mit unwesentlichen Dingen beschäftigt, die wirklich nur aus dem Flucht Modus heraus entstanden sind.

 

Was ist die Folge davon gewesen?

 

Meine Probleme wurden nicht kleiner, sie wurden immer größer. Das heißt, ich habe buchstäblich die wichtigen und dringenden Dinge gezüchtet. Ich musste dann nur noch meine Brandherde löschen, meine Krisen und Konflikte, in die ich mich selber freiwillig hineinbegeben habe, aus Unwissenheit und Unkenntnis heraus. Und dann war ich sieben Jahre lang mit nichts anderes mehr beschäftigt, alles zu tun, um diese Brandherde zu löschen.

 

Das ist keine schlaue Art und ich glaube, so wie es mir damals ergangen ist, vor über 20 Jahren, so geht es heute noch ganz, ganz vielen Menschen, dass sie sich ständig in irgendwelchen Bereichen aufhalten, die ihnen nichts nützen. Sie beschäftigen sich permanent mit Dingen, die nicht wichtig sind, nicht dringend oder nicht wichtig für sie, aber so tun, als wäre es unheimlich dringend. Und damit geht ihnen Zeit durch die Lappen, die sie für Dinge brauchen könnten, die wichtig sind.

 

In Deutschland schaut der Durchschnittsbürger 4,5 Stunden fern am Tag. Bei der jüngeren Generation wurden diese Dinge abgelöst durch TickTock, durch Instagram und Facebook. Und auch YouTube ist eine wahnsinnige Inspirationsquelle für ganz viele Menschen, die sich dadurch berieseln lassen ohne Ende. Und wir sind ja in einem Informationszeitalter. Wir werden förmlich erschlagen von Informationen und sind nicht mehr in der Lage, sie noch zu verarbeiten. Wir beschäftigen uns 80 bis 90 % unserer Zeit mit Dingen, die keine Relevanz haben, die nicht wichtig sind, die auch nicht dringend sind und müssen uns dann in der Zeit, die wir noch haben, um Dinge kümmern, die mehr oder weniger einem Muss unterliegen, also diesen Verpflichtungen dringend wichtigen Dingen.

 

Mein Tipp ist also: Kläre alles, was dringend und wichtig ist, so schnell wie möglich und dann fokussiere dich primär auf die Kategorie wichtig, aber nicht dringend.

 

Machst du das richtig, kommen nämlich diese stressigen Brandherde erst garnicht mehr auf dich zu. Die entstehen dann eben gar nicht mehr. Das würde ich mir auf jeden Fall für dich wünschen.

 

Für heute sage ich vielen Dank, einen großartigen Tag und bis bald wieder.

 

 

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